ChatGPT Werbung: weil sich Nutzer erst beraten lassen, bevor sie Kontakt aufnehmen.
Seit September 2026 lassen sich Anzeigen in ChatGPT in Deutschland selbst buchen. Wir haben die erste Kampagne für einen Kunden schon in derselben Woche aufgesetzt und schalten seitdem gezielt mehr Anzeigen. Das beinhaltet: Einwilligung, Messung, Anzeigen, Auswertung. Hier steht, wie wir dabei vorgehen und was wir prüfen, bevor auch nur ein Euro fließt.
Beispielhafte Darstellung
Der Unterschied zu Google ist kein Format. Es ist der Moment.
Wer eine Suchmaschine benutzt, bekommt eine Liste und sortiert selbst. Wer die KI fragt, bekommt eine Antwort, die schon sortiert hat. Eine Anzeige steht deshalb nicht neben dem Ergebnis, sondern an der Stelle, an der die Entscheidung ansteht.
Eine Anzeige steht nicht neben der Antwort. Sie steht in ihr.
Bei Google steht euer Ergebnis in einer Liste. Der Suchende vergleicht zehn Einträge und entscheidet selbst, welcher davon zählt. In ChatGPT gibt es keine Liste. Es gibt eine Antwort, und die Antwort hat den Fall schon sortiert.
Wenn dort eine Anzeige erscheint, erscheint sie an der Stelle, an der die Antwort zu Ende gedacht ist und die nächste Handlung ansteht. Der Leser hat nicht mehr zehn Optionen im Blick. Er hat eine Antwort und einen Vorschlag.
Deshalb zählt nicht die Anfrage, sondern der Moment
Die Plattform vergibt keine Keywords. Sie liest den Gesprächsverlauf und entscheidet daraus, ob eine Anzeige passt. Dieselbe Frage kann am Anfang eines Gesprächs ein Werbeplatz sein und zehn Sätze später keiner mehr, oder umgekehrt.
Genau deshalb kaufen wir nicht Reichweite, sondern Situationen: den Punkt, an dem jemand vergleicht, rechnet oder sich entscheidet. Alles davor ist Aufmerksamkeit, für die kein Mittelständler bezahlen sollte.
Beispielhafte Darstellung. Anzeigentexte aus einer von uns betreuten Kampagne.
Der Kaufprozess hat einen neuen ersten Schritt bekommen. Und der findet ohne euch statt.
Bevor jemand eure Website öffnet, hat er das Thema oft schon mit einer KI durchgesprochen: Anforderungen sortiert, Optionen abgewogen, Fragen gestellt, die er einem Anbieter zu früh fände. Was dort passiert, entscheidet mit darüber, wer überhaupt in die engere Wahl kommt.
Hier sind die Punkte, die aus unserer Sicht den Ausschlag geben. Gelb hinterlegt sind erhobene Zahlen mit Quelle, grau die Mechanik, die daraus folgt.
der B2B-Käufer haben in einem konkreten Kaufprozess generative KI genutzt, vor allem um sich über Anbieter und Produkte zu informieren.
gleichen die Ergebnisse der KI anschließend mit einem Menschen im Vertrieb ab. Die KI entscheidet nicht, sie sortiert vor. Entschieden wird weiterhin im Gespräch.
Sie kennt Vorhaben, Rahmenbedingungen und Einwände des Einzelnen, weil er sie ihr selbst geschildert hat, und leitet daraus eine Empfehlung für genau diesen Fall ab. Eine Anzeige an dieser Stelle trifft einen bereits verstandenen Bedarf, nicht ein Suchwort.
nutzt ein B2B-Käufer im Schnitt pro Kauf. Das Gespräch fasst zusammen, wofür früher sieben Tabs offen waren, und wird damit selbst zur Quelle.
Wer eine Antwort bekommt statt einer Liste, liest den Vorschlag darin als Rat und nicht als Aushang. Genau deshalb ist die Kennzeichnung als Anzeige Pflicht, und genau deshalb wirkt der Platz.
Der Nutzer springt nicht von Stufe zu Stufe, er fragt einfach weiter. Der Weg von der ersten Frage bis zur Anbieterwahl passt in eine Sitzung, statt sich über Wochen und mehrere Besuche zu verteilen.
hat es bei einem unserer Kunden gedauert, unbezahlt zur meistzitierten Quelle seines Markts zu werden. Das geht, kostet aber Zeit. Anzeigen sind die Abkürzung, während der Rest wächst.
der B2B-Käufe sollen bis 2028 durch KI-Agenten vermittelt werden. Das ist eine Prognose, keine Messung, und wir führen sie als solche. Die Richtung ist trotzdem eindeutig.
Die beiden Wege ergänzen sich: Unbezahlt in KI-Antworten vorzukommen ist dauerhaft und wirkt weiter, wenn niemand mehr zahlt, dauert aber Monate. Dazu bauen wir Inhalte, die eine Maschine zitieren kann, siehe KI-Sichtbarkeit. Anzeigen wirken sofort und hören sofort auf. Wer nur das eine macht, verschenkt entweder Zeit oder Geld.
Vier Eigenschaften für ChatGPT als Werbeform, die alles andere bestimmen.
Wer diese vier Punkte kennt, erkennt in zwei Minuten, ob ein Anbieter die Plattform je geöffnet hat. Je Karte steht oben, was es nicht gibt, darunter, was stattdessen gilt, und ganz unten, was daraus folgt.
Es gibt keine Keywords
Eine Liste von Suchbegriffen, auf die ausgeliefert wird. Auch kein Bieten auf einzelne Wörter.
Die Plattform liest den Gesprächsverlauf und entscheidet daraus, ob eine Anzeige passt.
Folge: Die Arbeit verschiebt sich von der Wortliste zur Frage, in welchen Situationen euer Angebot die richtige Antwort ist.
Nicht jeder sieht Anzeigen
Die bezahlten Stufen für Privatpersonen und Unternehmen. Und niemanden unter 18 Jahren.
Die kostenlosen und günstigen Zugänge, und das ist der weitaus größere Teil der Nutzerschaft.
Folge: Ein Teil eures Marktes ist über diesen Kanal nicht erreichbar. Das gehört in die Erwartung, bevor es in den Plan kommt.
Ganze Themenfelder sind gesperrt
In Gesprächen zu Gesundheit, psychischer Gesundheit und Politik. Dazu mehrere Branchen außerhalb der USA.
Wir prüfen Land, Kategorie und Gesprächsthema gegen die geltende Fassung der Werberichtlinien, bevor irgendetwas aufgesetzt wird.
Folge: Die Sperre gilt unabhängig vom Gebot. Wer das nicht vorher prüft, plant Budget für Plätze ein, die es nicht gibt.
Die Messung ist nicht mitgeliefert
Von allein keinerlei Information darüber, was nach dem Klick auf eurer Seite passiert. Nur Klicks.
Ein eigenes Zählpixel, saubere Einwilligung und definierte Ereignisse, eingebaut vor der ersten Anzeige.
Folge: Ohne diesen Teil könnt ihr hinterher nicht sagen, ob sich der Kanal gelohnt hat. Der Test war dann umsonst.
Targeting-Optionen für ChatGPT
Wer regional verkauft, will als Erstes wissen, ob er sein Gebiet abbilden kann. Hier steht, welche fünf Ebenen die Plattform dafür kennt und welche zwei Dinge sie nicht kann. Geprüft im Anzeigenkonto, nicht abgeschrieben.
Vier Ebenen, und eine, die es nicht gibt.
Wer regional verkauft, stellt zuerst die Frage nach dem Gebiet. Die Antwort fällt hier anders aus als bei Google, und das entscheidet mit darüber, ob sich der Kanal für euch rechnet.
Rechts steht, was wir am 17.09.2026 im Konto und über die Schnittstelle nachgeprüft haben. Nicht, was in Marktberichten steht.
Kein Radius um einen Standort, keine Städte als eigene Ebene. Wer euch „20 Kilometer um euren Sitz“ verspricht, hat die Plattform nicht geöffnet. Ein Einzugsgebiet bildet man hier über eine Liste von Postleitzahlen ab, und die schreibt jemand einmal sauber zusammen.
Was das praktisch bedeutet
Für einen Betrieb mit Fahrtradius ist eine PLZ-Liste mehr Arbeit als ein Radius, aber am Ende genauer. Für ein Unternehmen, das bundesweit verkauft, ist die Frage ohnehin erledigt.
Ein Warnhinweis aus der Praxis: Zu eng gefasste Gebiete können in einem jungen Kanal dazu führen, dass gar nichts ausgeliefert wird. Wir starten deshalb bewusst weiter und ziehen nach, sobald Auslieferung nachgewiesen ist.
countryDie gröbste Ebene. Für alle sinnvoll, die bundesweit oder international verkaufen.
Deutschland · Österreich · SchweizregionAlle sechzehn Bundesländer einzeln wählbar. Die brauchbarste Ebene für regionale Anbieter, solange das Inventar klein ist.
Bayern · Baden-Württemberg · Nordrhein-Westfalenpostal_codeEinzelne Postleitzahlen, beliebig viele kombinierbar. Damit baut man ein Einzugsgebiet nach, Stück für Stück.
87435 · 87437 · 87439 (Kempten)excluded_locationsGebiete lassen sich gezielt ausnehmen. Nützlich, wenn ihr ein Bundesland bucht, einen Teil davon aber nicht beliefert.
platformsGetrennt nach iOS-App, Android-App und Web. Relevant, wenn eure Zielseite auf einem der Wege deutlich schlechter funktioniert.
nicht verfügbarWeder als Radius noch als Stadt-Ebene vorhanden. Eine Suche nach „München“ liefert ausschließlich Postleitzahlen zurück, keinen Ort als wählbares Ziel.
im EWR gesperrtDie Plattform kennt hochgeladene Zielgruppen, im Europäischen Wirtschaftsraum werden sie aber nicht angeboten. Personalisierte Anzeigen gibt es hier ebenfalls nicht.
Geprüft am 17.09.2026 gegen die Schnittstelle des Anzeigenkontos und die Herstellerdokumentation. Die Plattform wird laufend erweitert, wir prüfen vor jedem Aufsetzen neu.
Fünf Schritte, immer in dieser Reihenfolge.
Die Reihenfolge ist der eigentliche Punkt. Wer mit dem Anzeigentext anfängt statt mit der Zulässigkeit und der Messung, produziert Zahlen, die niemand deuten kann.
Dürft ihr dort überhaupt werben?
Vor jeder inhaltlichen Arbeit steht die Prüfung: Ist eure Rechtseinheit in einem Land, aus dem gebucht werden darf? Ist eure Kategorie nach den geltenden Werberichtlinien zugelassen, und in welcher Fassung? Und laufen eure Themen überhaupt in Gesprächen, die Werbeplätze haben? Wir halten das Ergebnis mit Fassung und Datum fest, weil die Regeln versioniert werden und sich ändern. Fällt die Prüfung negativ aus, sagen wir das und ihr spart euch den Rest.
Einwilligung und Messung, bevor eine Anzeige existiert
Das Zählpixel wird eingebaut, bevor die erste Kampagne läuft, und es wird an eure Einwilligung gekoppelt: kein Marketing-Ja, kein Laden des Skripts. Dann definieren wir, welche Handlungen auf eurer Seite als Ergebnis zählen, und trennen echte Anfragen von reinen Nutzungssignalen. Parallel werden die Rechtstexte angepasst. Erst danach beginnt die Kampagnenarbeit.
Die Gesprächslandkarte statt der Wortliste
Wir arbeiten heraus, in welchen Situationen jemand euer Angebot wirklich braucht: Wer vergleicht gerade Anbieter? Wer rechnet? Wer sucht nur Orientierung und ist noch weit von einer Entscheidung entfernt? Diese Situationen werden getrennt aufgesetzt, damit sich hinterher sagen lässt, welche Art von Gespräch etwas bringt und welche nicht. Für frühe Wissensfragen bieten wir bewusst nicht mit.
Zielseiten, die für Mensch und Maschine funktionieren
Die Anzeige führt auf eine Seite, die zu genau dieser Gesprächssituation passt. Wir prüfen sie vorher: Steht die Antwort auf die gestellte Frage weit oben? Ist die Seite technisch sauber lesbar? Gibt es einen nächsten Schritt, den jemand ohne Anmeldung gehen kann? Bei laufenden Projekten hat dieser Schritt regelmäßig die ganze Website besser gemacht, nicht nur die beworbenen Seiten.
Klein testen, hart auswerten, ehrlich urteilen
Ein neuer Kanal bekommt ein Testbudget, kein Jahresbudget. Kampagnen gehen pausiert ins Konto und werden erst nach eurer Freigabe aktiviert. Nach dem Test legen wir offen, was der Kanal gekostet und gebracht hat, getrennt nach Gesprächsart, und sagen euch, ob sich Weitermachen lohnt. Auch wenn die Antwort Nein lautet. Ein Kanal, den wir euch ausreden, ist mehr wert als ein Kanal, den wir euch verkaufen.
Ein Festpreis für das Aufsetzen. Kein Retainer.
Alle Preise netto zuzüglich Mehrwertsteuer. Das Werbebudget zahlt ihr direkt an die Plattform, es läuft nicht über uns und wir verdienen nichts daran.
ChatGPT-Anzeigen: Setup
Eine Kampagne, vollständig aufgesetzt und gemessen, mit bis zu fünf Anzeigen. Danach entscheidet ihr, ob und mit welchem Budget ihr weitermacht.
- Zulässigkeitsprüfung eurer Branche und eurer Themen, mit Fassung und Datum
- Einwilligungsgebundener Einbau des Zählpixels, kein Messen ohne Ja
- Conversion-Ereignisse definiert und geprüft, Anfragen getrennt von Nutzungssignalen
- Eine Kampagne mit Gebiets- und Gerätesteuerung, pausiert übergeben
- Bis zu fünf Anzeigen: Titel, Text und Bildzuschnitt im Format der Plattform
- Zielseiten-Check auf die beworbene Frage, mit Befund
- Auswertung nach dem Test und eine klare Empfehlung, auch wenn sie Nein lautet
Fehlt bei euch der Messunterbau komplett, sagen wir das vor der Beauftragung und nennen den Zusatzaufwand. Wir setzen nichts auf, das hinterher nicht auswertbar ist.
Zwei Wege. Ihr wählt.
Erst dreißig Minuten sprechen, oder direkt beauftragen. Beides führt zum selben Setup.
Wie das in der Praxis aussah.
Ein Kunde, ein kleiner Test, vier Erkenntnisse. Die Anzeige rechts ist keine Nachbildung mit Platzhaltern, sondern Bild und Text aus dem echten Anzeigenkonto.
Mieterstrom von Lumitra: ChatGPT Werbung
Lumitra steht in KI-Antworten gut da, solange es um Wissen geht. Sobald jemand nicht mehr fragte, wie Mieterstrom funktioniert, sondern mit wem er es umsetzen soll, standen andere Namen weiter vorn. Genau dort, wo aus Interesse ein Auftrag wird, fehlte ein Stück.
Diese Lücke war der Anlass. Wir haben den Kanal Werbung via ChatGPT noch in derselben Woche aufgesetzt, in der dort Werbung in Deutschland möglich wurde: Rechtstexte, einwilligungsgebundene Messung, drei getrennte Gesprächssituationen, Auswertung.
Vier Dinge, die dabei herauskamen
- Platz 1 bei der Anbietersuche. Bei Gesprächen rund um den Vergleich von Mieterstrom-Anbietern stand die Anzeige ganz vorn, mit der Aussage „Planung, Bau, Betrieb und Abrechnung aus einer Hand“. Diese Gesprächswelt hat den größten Teil des Verkehrs auf die Lumitra-Seiten gebracht.
- Wer rechnen will, klickt. Die Gesprächssituation rund um Wirtschaftlichkeit brachte die klar höchste Bereitschaft weiterzugehen, bei gleichzeitig günstigstem Platz.
- Wer sich rechtlich einliest, klickt nicht. Das inhaltliche Kernthema der Branche erwies sich als der schwächste Werbeplatz. Die Anzeige lief und blieb wirkungslos.
- Der Tracking-Unterbau bleibt. Cookie-Einwilligung, Ereignisse und die Zuordnung ins CRM wurden hier gebaut und tragen jetzt ChatGPT als weiteren Kanal.
Eine der vier Anzeigen aus der Kampagne, mit dem Bild und den Texten, die tatsächlich ausgeliefert wurden.

Zertifizierter wMSB-Partner: Zähler in Wochen statt Monaten, Abrechnung inklusive.
lumitra.deBild, Titel und Text im Original aus dem Anzeigenkonto. Titel und Text unterliegen einer festen Zeichengrenze, das Bild ist Pflicht und wird quadratisch beschnitten.
Wir sparen nicht am Gebot. Wir sparen an der Menge.
Ein zu niedriges Gebot erzeugt keine günstige Kampagne, sondern gar keine. Die Anzeige läuft dann in den Resten, nicht in den Momenten, für die ihr sie geschaltet habt. Deshalb bieten wir so, dass unsere Anzeige den Platz bekommt, um den es geht, und begrenzen das Risiko über die Menge statt über die Position.
Der Unterschied klingt technisch, entscheidet aber, ob ein Test überhaupt etwas beweist. Ein Kanal, der nie richtig ausgeliefert hat, liefert kein Urteil. Er liefert nur die Illusion, man habe es versucht.
Dieselbe Regel gilt bei uns in Google Ads. Sichtbarkeit an der falschen Stelle ist kein Sparerfolg.
Woran ihr erkennt, dass jemand den Kanal nicht beherrscht.
Ihr müsst das nicht selbst können. Aber ihr solltet erkennen, ob euer Dienstleister es kann. Diese sechs Sätze fallen erfahrungsgemäß, wenn jemand die Plattform nur vom Hörensagen kennt.
Wofür sich der Kanal eignet, und wo er zu ist.
Die Grenzen stehen nicht im Kleingedruckten, sondern entscheiden, ob ein Budget überhaupt ausgegeben werden kann. Grün heißt: testen. Orange heißt: geht, aber nur unter Bedingungen. Rot heißt: kein Budget einplanen.
Wenn eure Kunden vor dem Kauf recherchieren, vergleichen und rechnen, führen sie genau die Gespräche, um die es geht. Je komplexer die Entscheidung, desto eher wird sie inzwischen mit einer KI vorbereitet.
Stehen Einwilligung, Zählung und Zuordnung bereits, ist der Aufwand klein und das Ergebnis schnell belastbar. Fehlt der Unterbau, bauen wir ihn zuerst. Er zahlt danach auf jeden anderen Kanal ein.
Hochgeladene Kundenlisten und personalisierte Anzeigen gibt es im Europäischen Wirtschaftsraum nicht. Wer damit plant, plant an der Rechtslage vorbei. Gesteuert wird ausschließlich über Gebiet, Gerät und Gesprächszusammenhang.
Jedes Motiv braucht eine belastbare Nutzungsfreigabe für Werbung, auch das Foto vom eigenen Projekt, auf dem Menschen erkennbar sind. Wir klären vor dem Start, was ihr besitzt, und sagen es, wenn Material fehlt, statt es stillschweigend einzusetzen.
In Gesprächen zu diesen Themen werden grundsätzlich keine Anzeigen ausgeliefert, unabhängig vom Gebot und unabhängig von eurer Branche. Wer dort Kunden sucht, plant Budget für Plätze ein, die es nicht gibt.
Gesundheitsleistungen sind außerhalb der USA generell untersagt, weitere Kategorien sind nur eingeschränkt zugelassen. Der Hersteller versioniert diese Regeln. Wir halten Fassung und Prüfdatum fest und legen euch auf Wiedervorlage, statt euch vertrösten zu müssen.
Noch einmal in Kurzform: was das Setup kostet.
Falls ihr bis hierher gelesen habt und der Kanal für euch in Frage kommt. Werbebudget zahlt ihr direkt an die Plattform.
ChatGPT-Anzeigen: Setup
Eine Kampagne, vollständig aufgesetzt und gemessen, mit bis zu fünf Anzeigen. Danach entscheidet ihr, ob und mit welchem Budget ihr weitermacht.
- Zulässigkeitsprüfung eurer Branche und eurer Themen, mit Fassung und Datum
- Einwilligungsgebundener Einbau des Zählpixels, kein Messen ohne Ja
- Conversion-Ereignisse definiert und geprüft, Anfragen getrennt von Nutzungssignalen
- Eine Kampagne mit Gebiets- und Gerätesteuerung, pausiert übergeben
- Bis zu fünf Anzeigen: Titel, Text und Bildzuschnitt im Format der Plattform
- Zielseiten-Check auf die beworbene Frage, mit Befund
- Auswertung nach dem Test und eine klare Empfehlung, auch wenn sie Nein lautet
Fehlt bei euch der Messunterbau komplett, sagen wir das vor der Beauftragung und nennen den Zusatzaufwand. Wir setzen nichts auf, das hinterher nicht auswertbar ist.
Zwei Wege. Ihr wählt.
Erst dreißig Minuten sprechen, oder direkt beauftragen. Beides führt zum selben Setup.
Was Geschäftsführer uns dazu fragen.
01Lohnt sich das für uns überhaupt schon?+
Als Anfragenkanal für sich genommen: in den meisten Fällen noch nicht. Der Kanal ist jung, das Inventar begrenzt, und die Klickpreise liegen deutlich über dem, was viele aus der Suche gewohnt sind.
Als früh gemessener Test mit kleinem Budget: oft ja. Ihr bekommt eine belastbare eigene Antwort auf die Frage, ob eure Kunden dort auftauchen, statt euch auf Marktgerüchte zu verlassen. Und ihr habt den Unterbau stehen, wenn der Kanal größer wird.
Welche der beiden Antworten für euch gilt, sagen wir im Erstgespräch, bevor ihr etwas beauftragt.
02Was kostet ein erster Test?+
Ein Test besteht aus zwei Teilen. Das Mediabudget geht direkt an die Plattform, ihr bestimmt die Höhe und wir empfehlen für den Anfang bewusst wenig. Dazu kommt unser Aufwand für Zulässigkeitsprüfung, Messaufbau, Kampagne und Auswertung.
Wie hoch der zweite Teil ausfällt, hängt fast vollständig davon ab, was bei euch an Messung schon steht. Ist der Unterbau vorhanden, ist es überschaubar. Fehlt er, bauen wir ihn, und er nützt euch dann in jedem anderen Kanal genauso.
Eine belastbare Zahl bekommt ihr erst, wenn wir gesehen haben, was da ist. Vorher wäre jede Angabe geraten.
03Wie unterscheidet sich das von KI-Sichtbarkeit?+
KI-Sichtbarkeit bedeutet, dass die KI euch in ihrer Antwort von sich aus nennt, weil eure Inhalte überzeugen. Das ist unbezahlt, dauerhaft und braucht Zeit.
ChatGPT Ads bedeutet, dass ihr für einen gekennzeichneten Platz im selben Gespräch bezahlt. Das ist sofort verfügbar und endet, wenn ihr aufhört zu zahlen.
Die beiden greifen ineinander: Wer organisch schon gut dasteht, kauft mit Anzeigen gezielt die Lücken zu, die ihm im Verkaufsmoment noch fehlen. Wer organisch unsichtbar ist, sollte dort zuerst arbeiten. Mehr dazu auf unserer Seite zu KI-Sichtbarkeit.
04Ist der Einbau des Zählpixels datenschutzrechtlich sauber?+
Nur, wenn man ihn richtig baut. Das Zählskript des Anbieters ist so gestaltet, dass es ohne gesetzten Widerspruch misst. Wir kehren das um: Ohne ausdrückliche Einwilligung wird das Skript gar nicht erst geladen, es kann also nichts messen und nichts speichern.
Dazu gehören angepasste Rechtstexte, ein Einwilligungsdialog, der den Anbieter auch benennt, und ein funktionierender Widerruf. Wir haben das bei einem Kunden genau so umgesetzt und anschließend live nachgeprüft.
Wir sind keine Rechtsanwälte und ersetzen keine Rechtsberatung. Was wir liefern, ist die technisch korrekte Umsetzung und die Dokumentation, mit der eure Juristen darauf schauen können.
05Wir haben noch gar kein Google Ads. Sollen wir hier anfangen?+
Nein. Wer Nachfrage abgreifen will, die schon da ist, fängt bei der Suche an. Dort ist das Volumen, dort sind die Preise berechenbar, dort gibt es Erfahrungswerte für eure Branche.
ChatGPT Ads sind ein Zusatz für Unternehmen, die die Grundlagen bereits stehen haben. Wenn ihr am Anfang steht, sagen wir euch das und schlagen die Reihenfolge vor, die mehr bringt.
06Bekommen wir die Ergebnisse auch, wenn sie schlecht sind?+
Ja, und zwar in derselben Form wie gute. Wir berichten, was gemessen wurde, mit Messfenster und Methode, und trennen sauber, was gemessen und was angenommen ist.
Unser dokumentierter Fall endet mit einem zurückhaltenden Urteil, und wir veröffentlichen ihn trotzdem. Das ist der Maßstab, den ihr auch für eure eigenen Berichte bekommt.
Dreißig Minuten, und ihr wisst, ob der Kanal für euch in Frage kommt.
Sucht euch direkt einen Termin aus. Wir schauen vorher auf euer Angebot, eure Branche und euren Messstand. Ist eure Kategorie auf der Plattform gesperrt, sagen wir das im Gespräch und ihr beauftragt nichts.



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