Ein Drehtag, sieben Videos, 17 Bewerbungen. Für einen Meisterbetrieb, der Anlagenmechaniker SHK in Memmingen sucht.
Julian Geist führt in Memmingen einen Meisterbetrieb für Sanitär, Heizung und Klima (SHK) mit neun Leuten. Der Schwerpunkt liegt auf neuen Heizsystemen, also Wärmepumpen und Pelletheizungen. Gesucht sind zwei Anlagenmechaniker, Kollege Nummer zehn und elf. Gute Anlagenmechaniker haben meist eine feste Stelle und suchen gar nicht. Auf Facebook und Instagram sehen sie eine Anzeige trotzdem, nebenbei beim Scrollen. Wir haben im Juni 2026 bei Julian gedreht, ab Juli liefen die Anzeigen. In den ersten zwölf Wochen kamen 17 Bewerbungen. Neun davon kamen über ein Video, in dem Julian selbst spricht.

Jedes Motiv zeigt Julian und leuchtet in seinem Orange. Aus der Stellenanzeige wird so Werbung für den ganzen Betrieb.
Neben den Videos vom Drehtag haben wir für Julian zwanzig Bildmotive gestaltet, also Anzeigen aus einem Foto und wenigen Worten. Auf den ersten Blick wirken sie einfach auffällig. Dahinter steht eine Serie mit festen Regeln, die wir für Julian festgelegt haben. Logo, Firmenfarben und Julian selbst kommen auf jedem Motiv wieder. Das Orange ist dasselbe wie in den Untertiteln seiner Videos. Wer rund um Memmingen durch Instagram oder Facebook scrollt, soll diesem Orange immer wieder begegnen und es mit Julians Betrieb verbinden.
Das Logo


Steht auf jedem Motiv, fast immer oben, mit der orangen Flamme.
Die Farben
Im Video

Die Untertitel: dasselbe Orange.
In der Anzeige

Die Fläche hinter der Stelle: dasselbe Orange.
Ein Orange in Logo, Video und Anzeige.
Warum so viel Orange?
Orange ist Julians Firmenfarbe. Auf jedem Motiv steht es groß und auffällig, damit es beim Scrollen hängen bleibt. Das Ziel geht über die eine Stelle hinaus: Langfristig soll die Farbe auch über Memmingen hinaus für Julians Betrieb stehen. Die Anzeigen für diese Stelle machen den Anfang.
Warum dieselbe Farbe wie im Video?
Die Untertitel in Julians Videos sind im selben Orange gesetzt. Wer erst ein Video sieht und Tage später ein Bildmotiv, sieht zweimal dieselbe Farbe und denselben Betrieb. So trägt jede Anzeige die Marke weiter, auch bei denen, die sich gar nicht bewerben.
Warum ist Julian auf jedem Motiv?
Julian ist das Gesicht der Firma. Wer sich bewirbt, spricht im Bewerbungsgespräch mit ihm. Der Bewerber sieht in der Anzeige also schon den Menschen, den er später kennenlernt.














20 Bildmotive haben wir gestaltet, 15 davon gingen am 01.10.2026 als Anzeigen in den Vergleich, welche die meisten Bewerbungen bringen.
Sieben Bausteine je Motiv. Fünf bleiben immer gleich, zwei wechseln.
Die gleichen Bausteine sorgen dafür, dass alle zwanzig Motive als eine Serie erkennbar sind. Die wechselnden sorgen dafür, dass jedes Motiv etwas Neues zeigt. Tippt auf eine Nummer, um den Baustein zu sehen.

Fünf Entscheidungen, die man den Motiven nicht ansieht.
Eine erste Serie haben wir verworfen.
Die ersten Entwürfe sahen sich zu ähnlich: gleiche Pose, gleicher dunkler Hintergrund, überall dasselbe Abzeichen. Danach haben wir zwanzig verschiedene Bildideen entwickelt, vom Kalender über neun Helme für neun Kollegen bis zum alten Ölkessel neben der Wärmepumpe.
Nur Vorteile, die Julian selbst nennt.
Jeder Vorteil auf den Motiven stammt aus Julians Videos oder von seiner Karriereseite: der Kalender, der sechs Wochen im Voraus zeigt, wo man arbeitet, das Material auf der Baustelle, das eigene Fahrzeug, kein Betriebsurlaub. Wer sich bewirbt, findet jeden Vorteil in Julians Videos und auf seiner Karriereseite wieder.
Gesucht sind Fachkräfte, keine Quereinsteiger.
Die Motive sprechen gelernte Anlagenmechaniker an. Eines sagt es direkt: „Das lernt man nicht am Wochenende.“
Der Wechselbonus ist nicht die Hauptsache.
Die 1.000 € Wechselbonus stehen nur auf wenigen Motiven im Mittelpunkt. Auf den anderen geht es um den Arbeitsalltag bei Julian.
Ein echtes Foto als Grundlage.
Jedes Motiv entsteht aus demselben echten Foto von Julian im Firmenpolo. Deshalb sieht er auf allen Motiven gleich aus. Für die Gestaltung haben wir KI als Werkzeug genutzt. Was auf jedem Motiv steht, legen die sieben Bausteine fest. Echt heißt hier: echter Inhaber, echtes Foto, nur Vorteile, die Julian selbst nennt.
Ein Drehtag in Memmingen, zwei Baustellen und die Zentrale: Daraus sind sieben Videos entstanden und seit Oktober zehn neue Schnitte.
Die Videos zeigen den echten Arbeitsalltag bei Julian, kein Studio. Gedreht haben wir am 09.06.2026 mit einem kleinen Kamerateam, auf zwei Baustellen bei Julians Kunden und in der Zentrale des Betriebs. Wir hatten die Drehs vorher mit Julians Kunden abgesprochen. Gestört hat es sie nicht. Für Julian hieß das: ein Gespräch Ende Mai und ein Drehtag in seinem Betrieb. Die Texte für die Videos haben wir geschrieben. Seit Oktober gibt es zehn neue Schnitte, also neu zusammengesetzte Fassungen aus denselben Aufnahmen.
- Datum
- 09.06.2026, ein Drehtag
- Drehort 1
- Baustelle bei einem Kunden von Julian
- Drehort 2
- Zweite Baustelle bei einem Kunden
- Drehort 3
- Zentrale der Julian Geist Heizung Sanitär GmbH in Memmingen
- Team
- Ein kleines Kamerateam von uns.
- Vorher
- Gespräch mit Julian Ende Mai. Daraus haben wir für jedes Video den Text geschrieben.
- Am Set
- Julian spricht seine Texte vom Teleprompter, einem Bildschirm vor der Kamera. Seine Kollegen erzählen weitgehend in eigenen Worten.
- Ergebnis
- Sieben Videos im Hochformat für den Start, seit Oktober zehn neue Schnitte. Untertitel in Julians Orange, für alle, die ohne Ton scrollen.




Standbilder aus den Videos vom Drehtag.
Drei der Videos, so wie sie als Anzeige laufen.
17 Bewerbungen in zwölf Wochen, neun davon über ein Video, in dem Julian selbst spricht.
Das Werbekonto gehört der Julian Geist Heizung Sanitär GmbH, nicht uns. Julian kann jede Zahl zu den Anzeigen auf dieser Seite selbst im Werbekonto nachsehen. Stand 04.10.2026, gezählt seit dem Start unserer Kampagne am 14.07.2026. Als Bewerbung zählt jedes Formular mit Fragebogen, das jemand in der Anzeige ausgefüllt und abgeschickt hat.
In Bayern sind Anlagenmechaniker SHK ein Engpassberuf. Auf unserer Skala liegt die Stelle bei Stufe 6 von 8, schwer zu besetzen.
Wie viele Bewerbungen kommen, hängt stark davon ab, wen ihr sucht. Deshalb ordnen wir Stellen mit unserer VOGLER Recruiting Skala von 1 bis 8 ein. Grundlage ist die Bewertung der Bundesagentur für Arbeit für das Bundesland der Stelle. Dazu kommt, was die Stelle verlangt.
Offizielle Einordnung
Bundesagentur für Arbeit · Bayern
2,5 von 3 PunktenEngpassberuf
Die Bundesagentur für Arbeit bewertet jedes Jahr, wie schwer Fachkräfte in einem Beruf zu finden sind. Für Sanitär, Heizung und Klimatechnik in Bayern vergibt sie 2,5 von 3 Punkten. Ab 2,0 Punkten gilt ein Beruf als Engpassberuf.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Fachkräfteengpassanalyse 2025, Bayern, Fachkräfte in Klempnerei, Sanitär, Heizung und Klimatechnik.
VOGLER Recruiting Skala
Anlagenmechaniker SHK · Memmingen
So entsteht die Skala: Die Bewertung der Bundesagentur für Arbeit für das Bundesland der Stelle zählt doppelt. Dazu kommt je ein Punkt, wenn die Stelle eine abgeschlossene Ausbildung im Beruf verlangt und wenn sie zwei Fächer zugleich verlangt, etwa Technik und Verkauf. Mehr als 8 Punkte sind nicht möglich. Das Ergebnis runden wir auf eine ganze Stufe.
Stufe 6 heißt: Die Stelle ist schwer zu besetzen. In Bayern kommen im Beruf auf eine gemeldete Stelle nur 0,6 Arbeitsuchende. Trotzdem kamen in den ersten zwölf Wochen 17 Bewerbungen.
Ein Betrieb mit guten Bedingungen für Anlagenmechaniker. Nur wissen das die wenigsten.
Was ein Anlagenmechaniker im SHK-Meisterbetrieb von Julian Geist in Memmingen bekommt, ist konkret. Ein Kalender zeigt sechs Wochen im Voraus, wo er arbeitet. Das Material liegt schon auf der Baustelle. Er hat ein eigenes Fahrzeug und sucht sein Werkzeug selbst aus. Seine 30 Tage Urlaub plant er selbst, Betriebsurlaub gibt es nicht. Weiterbildung findet während der Arbeitszeit statt, und wer nach sechs Monaten noch dabei ist, bekommt 1.000 € Wechselbonus.
Das Problem: Die Fachkräfte, die dazu passen, haben meist schon eine feste Stelle und schauen nicht in Stellenportale. Wer gute Leute will, muss sie in der Regel abwerben. Dafür müssen sie den Betrieb erst einmal sehen, dort, wo sie ohnehin unterwegs sind: auf Facebook und Instagram.
So haben wir die Suche aufgebaut, Schritt für Schritt.
Gespräch und Drehtag
Nach einem Gespräch mit Julian Ende Mai haben wir die Texte geschrieben und am 09.06.2026 auf zwei Baustellen und in der Zentrale gedreht.
Start mit sieben Videos im Umkreis von 20 Kilometern
Am 14.07.2026 sind die Anzeigen mit sieben Videos gestartet. Das Budget verschieben wir laufend zu den Videos, die Bewerbungen bringen.
Bewerben direkt in Facebook oder Instagram
Wer auf die Anzeige tippt, bewirbt sich, ohne die App zu verlassen. Der Bewerber beantwortet drei kurze Fragen. Name, E-Mail und Telefonnummer übernimmt Facebook oder Instagram aus seinem Profil. Ein Anschreiben oder einen Lebenslauf braucht es nicht. Jede Bewerbung kommt per E-Mail bei Julian an.
Neue Schnitte und 20 Bildmotive
Seit dem 01.10.2026 testen wir zehn neue Schnitte und 15 der 20 Bildmotive.















Weitere Bildmotive und Standbilder aus den Videos vom Drehtag.
Ihr sucht Fachkräfte? Dreißig Minuten, und ihr wisst, ob Anzeigen bei euch passen.
Wir sehen uns eure Stelle und eure Region an und sagen offen, ob Anzeigen auf Facebook und Instagram bei euch Bewerbungen bringen können. Das Erstgespräch ist kostenfrei, in Memmingen, Kempten oder per Video. Die Kampagne für eine Stelle kostet ab 2.800 €, einmalig. Dafür gestalten wir die Anzeigen und richten Werbekonto und Kampagne ein. Das Werbebudget kommt dazu und geht direkt an Meta, das Unternehmen hinter Facebook und Instagram, nicht an uns. Euer Aufwand: rund eine Stunde, in der wir euch Fragen zu Stelle, Gehalt und Betrieb stellen, und wenn ihr dreht, rund zwei Stunden vor der Kamera. Danach ruft ihr die Bewerber zurück, am besten innerhalb von ein, zwei Tagen.



Lieber direkt? info@vogler.marketing, Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr.
