Sicherheits-Check · von außen geprüft
Kann jemand Mails mit eurer Adresse verschicken?
Wir prüfen, wo eure Firma von außen angreifbar ist, von der Mail-Adresse bis zum Werbekonto.
Der Basis-Check zeigt euch in fünf Werktagen, ob jemand Mails mit eurer Adresse fälschen kann. Er zeigt auch, wo Fremde an eure Website oder Domain kommen könnten. Dafür nennt ihr uns nur eure Domain.
Euer IT-Dienstleister betreut meist Rechner und Server. Website, Domain und Werbekonten liegen oft bei einer Agentur oder bei euch selbst, und dort sehen wir nach. Was ihr danach beheben lasst und bei wem, entscheidet ihr.
- Basis-Check 470 € netto
- Bericht in fünf Werktagen, mit 30 Minuten Besprechung
- Werbekonten auf Wunsch im Videotermin, 190 € netto
- Absender eurer MailsKann jemand eure Adresse fälschen?Fälschung möglich
- Ähnliche Web-AdressenGibt es Adressen, die eurer zum Verwechseln ähneln?zwei gefunden
- WerbekontenWer hat Zugang, und braucht jeder einen Code vom Handy?im Videotermin
- WebsiteSind die Zusatzprogramme der Website aktuell?aktuell
- DomainGehört sie der Firma, und kann sie niemand heimlich übernehmen?in Ordnung
Beispiel, keine echte Firma. Was in Ordnung ist, steht im Bericht genauso.
Was ihr bei uns bucht
Ihr startet mit dem Basis-Check.
Habt ihr Werbekonten, nehmt ihr die Konten-Prüfung dazu. Beheben bucht ihr nur, wo ein Bericht eine Lücke zeigt. Prüfen und Beheben zahlt ihr einmal, die Überwachung monatlich.
Ihr wisst in fünf Werktagen, wo Mail-Adresse, Website und Domain von außen angreifbar sind. Ihr bekommt einen Bericht in Ampelfarben und 30 Minuten Besprechung.
einmalig 470 € netto Zusätzlich prüfenKonten-PrüfungIhr seht, wer in euren Werbekonten, eurem Google-Unternehmensprofil und eurer Website volle Kontrolle hat. Ihr klickt im Videotermin selbst, wir bekommen keinen Zugang.
einmalig 190 € netto BehebenAbsender einrichtenFür bis zu sechs Programme, vom Formular bis zum Rechnungsprogramm, schreiben wir euch den Eintrag auf und testen jedes. Ihr oder euer IT-Dienstleister tragt ihn ein.
einmalig 590 € netto BehebenFälschungsschutzEure Domain fordert Empfänger auf, gefälschte Mails mit eurer Adresse abzuweisen. Wir stellen sie in drei Stufen über drei Monate um. Vorher tragt ihr alle Absender ein, selbst oder mit „Absender einrichten“.
einmalig 790 € netto BehebenKonten und Zugänge aufräumenWir nehmen Ehemalige aus bis zu zwölf Werbe- und Firmenkonten heraus und tragen, wo das Konto es erlaubt, eure Firma als Inhaberin ein.
einmalig 590 € netto BehebenDomain absichernWir prüfen, ob eure Domain auf die Firma läuft, sperren sie beim Anbieter gegen Umzug und registrieren bis zu fünf ähnliche Adressen. Die Gebühr dafür kommt dazu.
einmalig 290 € netto BehebenWebsite absichernWir bringen eure WordPress-Website auf den neuesten Stand, entfernen ungenutzte Zusatzprogramme und richten eine getrennte Datensicherung ein, die wir testen.
einmalig 690 € netto je Website Jeden MonatMonatliche ÜberwachungWir prüfen laufend Mails, Website, Domain und neue ähnliche Adressen. Neue Funde meldet euch unser System automatisch, dazu kommt ein Bericht im Monat.
149 € netto im MonatWas der Check prüft
Welcher dieser elf Fälle kommt euch bekannt vor?
Alle elf betreffen das, was eure Firma nach außen zeigt: Mail-Adresse, Website, Domain und Online-Konten. Klickt auf euren Fall, dann seht ihr, was dahintersteckt und was wir dazu prüfen.
Eure Konten prüfen wir für 190 € netto im Videotermin dazu. Was ihr danach beheben lasst, entscheidet ihr.
01 · E-Mail
Jemand verschickt Mails mit eurer Adresse
Ein Kunde fragt nach einer Rechnung, die bei euch niemand geschrieben hat. Meist hat dafür niemand euer Postfach geknackt.
Warum das so ist
Der Betrüger trägt eure Adresse einfach als Absender ein, so wie jemand einen falschen Absender auf einen Briefumschlag schreibt.
Einträge bei eurer Domain, also beim Teil hinter dem @, sagen den Empfängern, welche Mails wirklich von euch kommen.
Hat euer IT-Dienstleister sie gesetzt, stehen sie manchmal nur auf „beobachten“. Google, Yahoo und Microsoft verlangen nur diese Stufe. Eine Fälschung weisen die Empfänger damit nicht ab. Bei den 250 umsatzstärksten Organisationen in Deutschland steht fast jede vierte Domain auf dieser Stufe (Red Sift, 2026).
Im Basis-Check prüfen wir
Einträge eurer Domain, erlaubte Programme, ähnliche Adressen
Was wir genau prüfen
- ob eure Einträge die Empfänger auffordern, Fälschungen abzuweisen, oder sie nur beobachten lassen
- welche Programme in eurem Namen Mails verschicken dürfen, etwa euer Newsletter- oder Rechnungsprogramm
- ob es Web-Adressen gibt, die eurer zum Verwechseln ähneln
Wenn der Bericht eine Lücke zeigt
Was wir genau tun
In drei Stufen über drei Monate bringen wir eure Domain auf den strengsten Schutz. Die Einträge schreiben wir euch auf, ihr oder euer IT-Dienstleister tragt sie ein. Vorher braucht jedes Programm, das in eurem Namen sendet, eine Erlaubnis. Das erledigt euer IT-Dienstleister oder wir mit „Absender einrichten“ (Nr. 03).
- Monat 1: Eure Domain bittet die Empfänger nur um Berichte über alle Mails mit eurem Absender.
- Monat 2: Eure Domain fordert die Empfänger auf, Fälschungen in den Spam zu sortieren.
- Monat 3: Eure Domain fordert die Empfänger auf, Fälschungen abzuweisen.
- Nach jeder Stufe werten wir die Berichte aus. Fehlt ein Programm, etwa euer Rechnungsprogramm, tragen wir es nach, bevor es weitergeht.
- Fehlt noch ein Eintrag, starten wir die nächste Stufe erst danach.
- Domains, von denen nie Mails ausgehen, sperren wir für 49 € netto je Domain.
- Taucht in den 30 Tagen danach ein vergessenes Programm auf, tragen wir es ohne Aufpreis nach.
- Verschiebt sich eine Stufe, bleibt der Preis gleich.
Mit den Einträgen bei eurer Domain fordert ihr Empfänger auf, Fälschungen eurer genauen Adresse abzuweisen. Ähnliche Adressen und gestohlene Passwörter prüft der Check mit.
- 01Eure genaue Adresse als Absenderinfo@beispiel-firma.deDagegen helfen die Einträge bei eurer Domainim Check
- 02Eine Adresse, die eurer ähnlich siehtbeispiel-firrna.de (rn statt m)Dagegen hilft die gezielte Suche nach ähnlichen Adressenim Check
- 03Euer Name über einer fremden Adresse„Geschäftsführung Max Muster“Dagegen hilft eine feste Regel für Zahlungen im Teamsiehe unten, Nr. 02
- 04Ein echtes Postfach mit gestohlenem PasswortDagegen hilft beim Anmelden zusätzlich ein Code vom Handynach eurer Freigabe
- 05Ein kostenloses Mailkonto mit eurem Nameneine kostenlose Adresse mit eurem Firmennamen davorDagegen hilft eine feste Regel für Zahlungen im Teamsiehe unten, Nr. 02
Quelle: IETF, RFC 9989 (2026) · Microsoft Learn (2026) · Polizei-Beratung (2026)
02 · E-Mail
Der falsche Chef will eine Überweisung
Die Buchhaltung bekommt eine Mail von der Geschäftsführung. Eine Überweisung soll heute noch raus, und niemand im Haus soll davon erfahren.
Warum das so ist
Name, Anrede und Ton stimmen, und trotzdem hat ein Betrüger die Mail geschrieben. Zugang zu euren Systemen braucht er dafür oft nicht.
Auf Rechtschreibfehler als Warnzeichen könnt ihr euch nicht mehr verlassen. Laut BKA schreibt künstliche Intelligenz den Tätern fehlerfreie Mails im Stil bekannter Firmen (BKA, 2026).
Polizei, Banken und Versicherer raten fast wortgleich zu einer festen Regel für Zahlungen (Polizei-Beratung, BACS, GDV, Commerzbank, 2026). Diese Regel legt ihr selbst fest, einen Entwurf zum Anpassen findet ihr im Ratgeber. Euer IT-Dienstleister kann im Mailprogramm zusätzlich einen Schutz vor Nachahmung einrichten, bei Microsoft gehört er zu einer eigenen Lizenz (Microsoft Learn, 2026).
Beim Absender und bei der Freigabe könnt ihr den Betrug aufhalten.
- 1Die Täter sammeln Informationenaus Handelsregister, Website und sozialen Netzwerken
- 2Sie täuschen den Absender vormit eurer Adresse, einer ähnlichen Web-Adresse oder nur eurem Namen über einer fremden AdresseAdresse und ähnliche Web-Adressen prüft der Check
- 3Sie bauen Druck aufvertraulich, dringend, „sofort überweisen“
- 4Sie lassen die Zahlung auslösenvon der Person, die überweisen darf, meist in der BuchhaltungHier hält eure ZahlungsregelWer die Anweisung bekommt, ruft über eine Nummer zurück, die ihr schon vorher hattet. Die Nummer aus der Mail nutzt ihr dafür nicht. Eine zweite Person gibt Zahlungen und neue Bankdaten frei, auch wenn es eilt.
- 5Sie leiten das Geld weiterüber weitere Konten im In- und Ausland
Quelle: Polizei-Beratung (2026) · BACS (2026) · Commerzbank (2026) · FBI (2026) · IETF (2026)
Im Basis-Check prüfen wir
Fälschung eurer Adresse, ähnliche Adressen, fast gleiche Buchstaben
Was wir genau prüfen
- ob jemand eure genaue Absenderadresse fälschen kann
- ob es Web-Adressen gibt, die eurer zum Verwechseln ähneln, etwa beispiel-firrna.de mit rn statt m
- ob jemand eure Adresse mit einem fast gleichen Buchstaben angemeldet hat, etwa mit „í“ statt „i“
Für jede ähnliche Adresse bekommt ihr eine Ampel. Bei Gelb und Rot liefern wir zwei fertige Texte dazu. Mit dem einen warnt ihr eure Buchhaltung, mit dem anderen sperrt euer IT-Dienstleister Mails von dieser Adresse.
Damit ihr neue Funde sofort erfahrt
Was wir genau tun
Der Basis-Check zeigt, welche ähnlichen Web-Adressen es heute gibt. Eine neue kann jemand jederzeit registrieren. Mit der Monatlichen Überwachung suchen wir jeden Monat weiter und behalten auch eure Mails, Website und Domain im Blick. Neue Funde meldet euch unser System automatisch. Gefährliche Funde stufen wir innerhalb eines Werktags ein und melden sie bei Google, Microsoft und dem Anbieter der Domain. Ihr könnt monatlich kündigen.
- Jeden Monat suchen wir neue Web-Adressen, die eurer ähneln.
- Jeden Monat lesen wir die Berichte, die die Empfänger eurer Mails schicken. Darin sehen wir, wer in eurem Namen Mails verschickt.
- Für denselben Preis prüfen wir, ob eure Website erreichbar ist.
- Wir prüfen, ob das Sicherheitszertifikat eurer Website gilt, also das Schloss neben der Adresse im Browser.
- Wir verfolgen Meldungen über Lücken in den Zusatzprogrammen eurer Website.
- Wir prüfen, ob eure Domain weiter auf eure Firma läuft und erreichbar ist.
- Einmalig braucht ihr dafür rund 30 bis 60 Minuten. Ihr tragt unsere Adresse für die Berichte bei eurer Domain ein und installiert auf der Website ein kleines kostenloses Zusatzprogramm.
- Ihr bekommt jeden Monat einen Bericht auf einer Seite.
03 · E-Mail
Eure Mails landen beim Kunden im Spam
Ihr schickt ein Angebot und hört eine Woche nichts. Auf Nachfrage sagt der Kunde, er habe nichts bekommen, und findet eure Mail später im Spam-Ordner.
Warum das so ist
In eurem Postausgang sieht alles einwandfrei aus, und kein Programm meldet einen Fehler.
Eine naheliegende Ursache ist ein Programm, das in eurem Namen Mails verschickt, etwa das Kontaktformular der Website oder das Rechnungsprogramm. Fehlt ihm die Erlaubnis bei eurer Domain, landen seine Mails eher im Spam (Google Workspace-Hilfe, 2026).
Fehler in diesen Erlaubnissen bemerkt oft niemand, weil die Mailsysteme eurer Kunden kleine Fehler stillschweigend übergehen (BSI, 2025). Formular, Newsletter und Rechnungsprogramm richtet außerdem oft jemand anderes ein als euer IT-Dienstleister.
Jedes Programm, das in eurem Namen sendet, braucht eine Erlaubnis bei eurer Domain.
- Kontaktformular der WebsiteStellt niemand einen Absender ein, verschickt WordPress von „wordpress@“ plus eure Domain. Ob es das darf, entscheiden die Einstellungen eurer Domain
- Newsletter-ProgrammDer Schlüssel für die digitale Unterschrift des Anbieters fehlt in den Einstellungen eurer Domain
- RechnungsprogrammEs sendet über die Technik des Anbieters mit eurer Absenderadresse
- KundenverwaltungJedes Konto sendet mit eigener Absenderadresse und braucht eine eigene Erlaubnis
- Terminbuchung, OnlineshopBestätigungsmails laufen über den Dienst des Anbieters, und auch er braucht eine Erlaubnis
- Alter Mailrechner, Drucker, ScannerDas Gerät verschickt noch Mails mit eurer Adresse, und niemand erinnert sich daran
Quelle: Google Workspace-Hilfe (2026) · BSI, TR-03182 (2024) · BSI, E-Mail-Sicherheit (2025) · WordPress Developer Resources (2026)
Im Basis-Check prüfen wir
Erlaubte Programme, Fehler in den Einträgen, Regeln von Google, Yahoo und Microsoft
Was wir genau prüfen
- welche Programme eure Domain zum Senden erlaubt, welche fehlen und welche Einträge noch zu gekündigten Diensten gehören
- ob die Einträge eurer Domain gültig sind, etwa ohne doppelten Eintrag und ohne Tippfehler
- ob eure Domain die Regeln erfüllt, die Google, Yahoo und Microsoft für Absender aufstellen
Wenn der Bericht eine Lücke zeigt
Was wir genau tun
Für bis zu sechs Programme schreiben wir euch den Eintrag auf, etwa für Formular, Newsletter und Rechnungsprogramm. Ihr oder euer IT-Dienstleister tragt ihn ein, wir testen jedes Programm. Das dauert ein bis zwei Wochen.
- Wir listen mit euch alle Programme auf, die in eurem Namen senden.
- Mit Testmails prüfen wir, ob die Empfänger jedes Programm als echt erkennen.
- Einträge, die noch zu gekündigten Diensten gehören, nennen wir euch zum Löschen.
- Jedes weitere Programm über sechs richten wir für 95 € netto ein.
- Gegen Fälschungen eurer Adresse hilft danach der Fälschungsschutz (siehe oben, Nr. 01).
04 · Konten
Eine Mail von „Meta“ droht, eure Facebook-Seite zu löschen
Früh am Morgen liegt eine Mail von „Meta“ im Postfach. Sie behauptet, eure Seite habe gegen Richtlinien verstoßen und verschwinde in zwei Tagen.
Warum das so ist
Darunter steht ein Button „Überprüfung anfordern“. In den dokumentierten Fällen führt er auf eine nachgebaute Seite, und dort fragen Betrüger Passwort und Code vom Handy ab. Diese Masche heißt Phishing.
Im September 2026 bekam ein Kunde von uns so eine Mail. Er klickte nicht und leitete sie an uns weiter, weil wir sein Meta-Konto betreuen. Wir prüften Seite und Konto und fanden keinen Verstoß. Die Mail war Phishing.
Euer Spamfilter hilft hier nur begrenzt. Guardio Labs beschrieb 2026 eine Welle solcher Mails. Sie kamen über eine echte Plattform von Google und bestanden alle technischen Prüfungen des Absenders (Guardio Labs, 2026).
Ob Meta wirklich ein Problem meldet, seht ihr in eurem eigenen Konto.
- 1Mail schließenWeder den Button noch einen Link darin anklicken
- 2Facebook oder die Meta Business Suite selbst öffnenDie Business Suite ist Metas Verwaltung für Firmen. Adresse eintippen oder ein Lesezeichen nutzen
- 3Die Übersicht „Business Support Home“ öffnenAuf Deutsch oft „Business-Support-Center“. Dort zeigt Meta offene Probleme eurer Seiten und Werbekonten
- 4facebook.com/
recent_emails/ Dort stehen die Sicherheits-Mails von Meta aus dem letzten Jahrsecurity öffnen - 5Findet ihr in Schritt 3 und 4 nichts Passendes, ist die Mail PhishingLeitet sie an phish@fb.com weiter
Quelle: Meta Business Help Centre (2026) · Facebook-Hilfebereich (2026) · Verbraucherzentrale (2026)
In der Konten-Prüfung sehen wir nach
Volle Kontrolle, Anmeldung mit zweitem Schritt, Ehemalige
Was wir genau prüfen
- ob mindestens zwei Personen aus eurem Haus volle Kontrolle haben. Dann bleibt das Konto bei euch, auch wenn eine Person auf eine falsche Mail hereinfällt
- ob sich alle per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung anmelden (Passkey) oder mindestens mit Code vom Handy
- ob ehemalige Mitarbeiter oder frühere Agenturen noch Zugriff haben
Dafür öffnet ihr eure Konten in einem Videotermin von 30 Minuten, von Meta bis zur Website. Wir führen euch durch die Einstellungen. Einen Zugang brauchen wir nicht. Die Konten-Prüfung kostet 190 € netto zusätzlich zum Basis-Check.
Wenn die Konten-Prüfung eine Lücke zeigt
Was wir genau tun
Wo das Konto es erlaubt, tragen wir bei bis zu zwölf Konten eure Firma als Inhaberin ein, von Meta über Google Ads bis zum Newsletter. Euer IT-Dienstleister sieht diese Konten in der Regel nicht, weil Marketing und Agentur sie verwalten.
- Wir erfassen bis zu zwölf Konten in einer Liste. Dazu gehören etwa Meta, Google Ads, LinkedIn, Google Analytics, Search Console, Unternehmensprofil, Website und Newsletter.
- Wo das Konto es erlaubt, tragen wir eure Firma als Inhaberin ein. Sonst bereiten wir den Wechsel mit euch vor.
- Eine zweite Person aus eurem Haus bekommt volle Kontrolle.
- Bis zu fünf Personen mit Zugang richten mit uns den zweiten Schritt beim Anmelden ein, etwa einen Code auf dem eigenen Handy.
- Ehemalige Mitarbeiter und frühere Agenturen entfernen wir.
- Bevor eine Agentur herausgeht, prüfen wir mit euch, dass bei Google Ads und Meta eure Firma die Zahlung hinterlegt hat.
- Ihr bekommt eine Liste, mit der ihr Zugänge beim Austritt eines Mitarbeiters schließt.
05 · Konten
Ihr kommt nicht mehr in euer Werbekonto
Euer Marketing findet im Werbekonto bei Meta oder Google Kampagnen, die niemand im Haus angelegt hat. Oder ihr kommt gar nicht mehr hinein, und die Firmenkarte zeigt Abbuchungen für fremde Werbung.
Warum das so ist
Bei Google zahlt ihr den Schaden unter Umständen mehrere Wochen vor. Google prüft eine Erstattung erst, wenn euer Konto wieder läuft. Außerdem müssen sich alle mit vollen Rechten mit einem zweiten Schritt anmelden, etwa mit einem Code vom Handy. Die Prüfung kann 10 bis 15 Arbeitstage dauern (Google Ads Hilfe, 2026).
Bei Meta melden sich eure Leute meist mit ihrem privaten Facebook-Konto in der Firmenverwaltung an (Meta Business Help Centre, 2026). Stiehlt ein Täter das Passwort von einem dieser Konten, kann er allen anderen den Zugriff auf eure Seite nehmen (Facebook-Hilfebereich, 2026).
Ob Fremde drin sind oder die Plattform gesperrt hat, entscheidet über den Weg zurück.
Gehackt
Fremde handeln in eurem Namen.
- Bei Meta
- Konto oder Seite als übernommen melden
- Bei Google Ads
- Formular für übernommene Konten ausfüllen
Gesperrt
Die Plattform hat das Konto gestoppt, etwa wegen eines Regelverstoßes oder eines Zahlungsproblems.
- Bei Meta
- In Metas Übersicht für Kontoprobleme (Business Support Home) eine Überprüfung beantragen
- Bei Google Ads
- Einspruch über den Link in der Benachrichtigung einlegen. Legt kein neues Konto an, Google wertet das als Umgehung der Sperre und kann euch dauerhaft sperren
In beiden Fällen entscheidet die Plattform selbst, ob ihr das Konto zurückbekommt.
Quelle: Meta Business Help Centre (2026) · Facebook-Hilfebereich (2026) · Google Ads Hilfe (2026) · Google Ads Richtlinien (2026)
In der Konten-Prüfung sehen wir nach
Zweiter Schritt beim Anmelden, volle Kontrolle, Ehemalige
Was wir genau prüfen
- ob jede Person mit Zugang beim Anmelden einen zweiten Schritt nutzt, etwa einen Code vom Handy
- ob mindestens zwei Personen aus eurem Haus volle Kontrolle haben
- ob ehemalige Mitarbeiter oder frühere Agenturen noch Zugriff haben
Dafür öffnet ihr eure Konten in einem Videotermin von 30 Minuten, wir führen euch durch. Einen Zugang brauchen wir nicht. Die Konten-Prüfung kostet 190 € netto zusätzlich zum Basis-Check.
Wenn die Konten-Prüfung eine Lücke zeigt
Was wir genau tun
Bis zu fünf Personen mit Zugang richten mit uns den zweiten Schritt beim Anmelden ein. Wo das Konto es erlaubt, tragen wir bei bis zu zwölf Konten eure Firma als Inhaberin ein. Ehemalige Mitarbeiter und frühere Agenturen nehmen wir heraus. Es ist dieselbe Leistung wie bei Nr. 04, ihr bucht sie nur einmal.
- Wir erfassen bis zu zwölf Konten in einer Liste. Dazu gehören etwa Meta, Google Ads, LinkedIn, Google Analytics, Search Console, Unternehmensprofil, Website und Newsletter.
- Wo das Konto es erlaubt, tragen wir eure Firma als Inhaberin ein. Sonst bereiten wir den Wechsel mit euch vor.
- Eine zweite Person aus eurem Haus bekommt volle Kontrolle.
- Bis zu fünf Personen mit Zugang richten mit uns den zweiten Schritt beim Anmelden ein, etwa einen Code auf dem eigenen Handy.
- Ehemalige Mitarbeiter und frühere Agenturen entfernen wir.
- Bevor eine Agentur herausgeht, prüfen wir mit euch, dass bei Google Ads und Meta eure Firma die Zahlung hinterlegt hat.
- Ihr bekommt eine Liste, mit der ihr Zugänge beim Austritt eines Mitarbeiters schließt.
06 · Konten
Ex-Mitarbeiter oder alte Agentur haben noch Zugang
Jemand verlässt die Firma, oder ihr wechselt die Agentur. Zurück bleiben ein Login, eine Admin-Rolle oder ein Eintrag als Inhaber einer Seite, und niemand hat eine Liste davon.
Warum das so ist
Ohne eine solche Liste könnt ihr beim Austritt nicht alle Zugänge auf einmal sperren. Das schreibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI, 2023). Der Branchenverband Bitkom hat Firmen befragt, die einen Angriff zurückverfolgen konnten. 19 Prozent von ihnen nennen aktuelle oder ehemalige Beschäftigte als vorsätzliche Täter (Bitkom, 2026).
Läuft die Zahlung bei Google Ads über das Konto der Agentur, kann das Trennen eure Anzeigen stoppen. Richtet deshalb vorher eine eigene Zahlungsart ein (Google Ads Hilfe, 2026).
Ein Zugang ist mehr als ein Passwort. Dazu gehören das Konto, die Rolle darin und die Adresse, über die jemand das Passwort zurücksetzt.
- Google AdsNutzer und die Verwaltungskonten früherer Agenturen
- MetaPersonen und Partner in eurem Business-Portfolio, der Firmenverwaltung bei Meta
- LinkedIn-SeiteAlle Admins der Seite
- Google Search Console (eure Website bei Google)Inhaber und ihre Bestätigungscodes. Mit einem alten Code kann sich ein Ehemaliger wieder eintragen
- Jedes KontoMailadresse und Handynummer, über die jemand das Passwort zurücksetzt
- WebsiteBenutzer mit der Rolle Administrator
Quelle: Google Ads Hilfe (2026) · Meta Business Help Centre (2026) · LinkedIn (2026) · Search Console Hilfe (2026) · WordPress (2026) · BSI (2026)
In der Konten-Prüfung sehen wir nach
Wer noch eingetragen ist, volle Kontrolle, zweiter Schritt
Was wir genau prüfen
- wer bei Meta, Google Ads, LinkedIn, Google Search Console, Unternehmensprofil und Website noch eingetragen ist, auch frühere Agenturen
- ob mindestens zwei Personen aus eurem Haus volle Kontrolle haben
- ob jede Person mit Zugang beim Anmelden einen zweiten Schritt nutzt, etwa einen Code auf dem Handy
Dafür öffnet ihr eure Konten in einem Videotermin von 30 Minuten, wir führen euch durch. Einen Zugang brauchen wir nicht. Die Konten-Prüfung kostet 190 € netto zusätzlich zum Basis-Check.
Wenn die Konten-Prüfung eine Lücke zeigt
Was wir genau tun
Wir schreiben bis zu zwölf Konten mit allen Personen darin auf und nehmen Ehemalige und frühere Agenturen heraus. Für den nächsten Austritt bekommt ihr eure eigene Austrittsliste mit genau diesen Konten. Es ist dieselbe Leistung wie bei Nr. 04 und 05, ihr bucht sie nur einmal.
- Wir erfassen bis zu zwölf Konten in einer Liste. Dazu gehören etwa Meta, Google Ads, LinkedIn, Google Analytics, Search Console, Unternehmensprofil, Website und Newsletter.
- Wo das Konto es erlaubt, tragen wir eure Firma als Inhaberin ein. Sonst bereiten wir den Wechsel mit euch vor.
- Eine zweite Person aus eurem Haus bekommt volle Kontrolle.
- Bis zu fünf Personen mit Zugang richten mit uns den zweiten Schritt beim Anmelden ein, etwa einen Code auf dem eigenen Handy.
- Ehemalige Mitarbeiter und frühere Agenturen entfernen wir.
- Bevor eine Agentur herausgeht, prüfen wir mit euch, dass bei Google Ads und Meta eure Firma die Zahlung hinterlegt hat.
- Ihr bekommt eine Liste, mit der ihr Zugänge beim Austritt eines Mitarbeiters schließt.
07 · Website
Jemand hat eure Website gehackt
Ein Kunde schreibt euch, auf eurer Website stehe Werbung für Medikamente. Oder ihr sucht eure Firma bei Google und findet fremde Seiten unter eurer Adresse.
Warum das so ist
Im eigenen Browser seht ihr davon oft nichts, weil Angreifer nur bestimmten Besuchern etwas anderes zeigen (Google Search Central, 2026).
Meist kommen Angreifer über eine Lücke in einem Zusatzprogramm der Website oder über ein gestohlenes Passwort. Laut Patchstack lagen 2025 rund 91 Prozent der neuen Lücken bei WordPress, dem meistgenutzten Baukasten für Websites, in solchen Zusatzprogrammen (Patchstack, 2026).
Fragt euren Hoster oder eure Agentur, wer eure Updates einspielt und wie oft. Der Hoster ist der Anbieter, auf dessen Server eure Website liegt. Das BSI beobachtet, dass viele kleine und mittlere Firmen Updates zu spät einspielen (BSI, 2025). Spielt euer Dienstleister Updates nur einmal im Monat ein, kommen sie bei schnellen Angriffen zu spät.
Angreifer sind schneller als eine Monatswartung.
- Erster Angriff nach Bekanntwerden einer Lücke5 Stunden
- Update bei Wartung einmal pro Woche84 Stunden
- Update bei Wartung einmal im Monat360 Stunden
Die 5 Stunden sind der mittlere Wert bei Lücken, die Angreifer massenhaft angreifen. Die Wartungszeiten sind die mittlere Wartezeit bis zum nächsten Termin.
Quelle: Patchstack (2026) · eigene Rechnung im Ratgeber
Im Basis-Check prüfen wir
Warnungen von Google, fremde Seiten unter eurer Adresse, bekannte Lücken
Was wir genau prüfen
- ob Google oder der Browser vor eurer Website warnt
- ob Google unter eurer Adresse fremde Seiten zeigt
- welche WordPress-Version und welche Zusatzprogramme von außen erkennbar sind und ob für sie Lücken bekannt sind
Wenn der Bericht eine Lücke zeigt
Was wir genau tun
Wir bringen eure WordPress-Website auf den neuesten Stand, schließen die heute bekannten Lücken und sichern die Anmeldung mit einem zweiten Schritt ab. Spätere Updates spielt euer IT-Dienstleister, euer Hoster oder ihr selbst ein. Ist eure Website schon gehackt, gehört die Bereinigung nicht dazu.
- Wir spielen alle Updates für WordPress und die Zusatzprogramme ein.
- Zusatzprogramme, die ihr nicht nutzt, entfernen wir.
- Jede Person mit Admin-Zugang meldet sich danach mit einem zweiten Schritt an, etwa einem Code vom Handy.
- Wir richten eine Datensicherung ein, die getrennt von eurem Server liegt, und spielen sie einmal testweise zurück.
- Eure Formulare bekommen einen Schutz vor Spam.
- Wo es ohne Risiko geht, schalten wir automatische Updates ein. Neue Lücken meldet euch die Monatliche Überwachung, wenn ihr dafür ein kleines kostenloses Zusatzprogramm installiert.
08 · Website
Eure Website war nicht erreichbar, und keiner hat es gemerkt
Am Montagmorgen ruft ein Kunde an. Er wollte auf eure Website und sah im Browser die Warnung „Ihre Verbindung ist nicht privat“.
Warum das so ist
Das Zertifikat, also die Bescheinigung für die verschlüsselte Verbindung, ist am Freitag abgelaufen. Die Anzeigen liefen das ganze Wochenende weiter.
Ein Ausfall kann viele Gründe haben. Die Domain oder das Zertifikat ist abgelaufen, eine Einstellung ist falsch, oder ein Anbieter hat ein Problem.
Eigentlich erneuert euer Hoster, der Anbieter eures Servers, das Zertifikat automatisch. Zertifikate gelten aber immer kürzer, seit März 2026 höchstens 200 Tage und ab 2029 nur noch 47 Tage. Das hat das Gremium der Aussteller und Browser-Hersteller festgelegt (CA/Browser Forum, 2026). Die Erneuerung läuft damit öfter und kann öfter scheitern. Let’s Encrypt, ein großer Anbieter kostenloser Zertifikate, schickt seit Juni 2025 keine Warnmail mehr vor dem Ablauf (Let’s Encrypt, 2025).
Je länger keiner hinsieht, desto teurer wird der Ausfall.
- 1 Stunde, wenn jemand sofort reagiert12 €
- 4 Stunden48 €
- Ein Wochenende, 62 Stunden744 €
- Eine Woche, 168 Stunden2.016 €
Die Balken zeigen den entgangenen Wert in einem Rechenbeispiel mit frei gewählten Annahmen. Wir rechnen mit 60 € Werbebudget am Tag und 2,50 € je Klick. Von 100 Besuchern fragen 4 an, und eine Anfrage ist 300 € wert. Die Werte gelten, wenn die Seite gar nicht lädt.
Quelle: Rechenbeispiel im Ratgeber
Im Basis-Check prüfen wir
Erreichbarkeit, Zertifikat, verschlüsselte Verbindung
Was wir genau prüfen
- ob eure Website unter allen Adressen erreichbar ist, mit und ohne „www“
- wie lange euer Zertifikat noch gilt
- ob Besucher auf jeder Adresse die verschlüsselte Verbindung bekommen
Damit ihr einen Ausfall sofort merkt
Was wir genau tun
Unser System ruft eure Website regelmäßig automatisch auf. Fällt sie aus oder läuft das Zertifikat bald ab, meldet es euch sofort. Das Zertifikat erneuert wie bisher euer Hoster oder IT-Dienstleister.
- Für die Einrichtung braucht ihr einmal 30 bis 60 Minuten.
- Dieselbe Überwachung sucht neue ähnliche Adressen und wertet die Berichte über eure Absender aus (siehe oben, Nr. 01 und 02).
- Sie prüft auch eure Domain (siehe unten, Nr. 09).
- Ihr bekommt jeden Monat einen Bericht auf einer Seite.
- Ihr könnt monatlich kündigen.
09 · Domain
Eure Domain ist weg
Eines Morgens zeigt eure Website nichts mehr an, und keine Mail kommt mehr an. Euer IT-Dienstleister sagt, Server und Postfächer laufen.
Warum das so ist
Erst dann prüft er die Domain, also eure Adresse im Netz. Sie ist abgelaufen, oder im Register steht ein anderer Inhaber.
Hat eure Webagentur oder ein Mitarbeiter die Domain vor Jahren angelegt, steht womöglich er im Register. Das ist das zentrale Verzeichnis aller .de-Domains. Wer dort als Inhaber steht, dem steht die Domain laut DENIC zu (DENIC, 2026).
Ob eure Firma dort steht, zeigt die öffentliche Abfrage bei DENIC, der Registrierungsstelle für .de. Steht dort kein Firmenname, ist eine Privatperson eingetragen. Für sie zeigt die Abfrage nur das Datum der Registrierung und den Anbieter (DENIC, 2026).
Endet eure Registrierung, darf meist nach rund 30 Tagen jeder eure Domain registrieren.
- 1Die Registrierung endetetwa weil jemand den Vertrag beim Anbieter kündigt
- 2Rund 30 Tage SchonfristNur der zuletzt eingetragene Inhaber oder jemand, den er benennt, kann die Domain zurückholenDarum gehört eure Firma ins Register
- 3Die Domain ist freiDanach kann jeder sie registrieren
Quelle: DENIC, Fragen und Antworten für Domaininhaber (2026) · DENIC, Domainrichtlinien (2026)
Im Basis-Check prüfen wir
Inhaber im Register, Anbieter, ähnliche Adressen
Was wir genau prüfen
- ob eure Firma im Register als Inhaberin eurer Domain steht oder eine Privatperson
- bei welchem Anbieter eure Domain liegt
- ob es ähnliche Adressen gibt, die ihr vorsorglich sichern solltet
Wenn der Bericht eine Lücke zeigt
Was wir genau tun
Gemeinsam mit euch sichern wir die Anmeldung beim Anbieter mit einem zweiten Schritt. Dazu schalten wir die Sperre gegen Übertragung ein. Steht nicht eure Firma im Register, zeigen wir euch den Weg zum Wechsel auf eure Firma. Den Wechsel kann auch euer IT-Dienstleister begleiten. Weigert sich der bisherige Inhaber, ist das eine Frage für eure Kanzlei.
- Den alten Vertrag kündigt ihr erst nach einem Umzug, sonst rutscht die Domain in die Schonfrist.
- Im Kundenkonto beim Anbieter schalten wir die Anmeldung mit einem zweiten Schritt ein.
- Wir aktivieren die Sperren gegen Übertragung und Änderung, wo euer Anbieter sie anbietet.
- Bis zu fünf ähnliche Adressen registrieren wir auf den Namen eurer Firma. Wir sperren sie gegen Mailversand. Die Gebühr für die Registrierung berechnet euch der Anbieter dazu.
10 · Zugänge
Passwörter eurer Leute stehen im Netz
Ein Mitarbeiter bekommt eine Warnung, dass sein Passwort in einem Datenleck steht. Oder ihr lest von Milliarden geleakten Zugangsdaten und fragt euch, ob eure Firmenadressen dabei sind.
Warum das so ist
In euer System muss dafür niemand eingedrungen sein. Passwörter geraten auf drei Wegen nach draußen. Ein fremder Dienst verliert seine Nutzerdaten, oder eine gefälschte Seite fischt das Passwort ab. Oder Schadsoftware liest es auf einem Gerät aus (BSI, 2026).
Einen regelmäßigen Pflicht-Wechsel der Passwörter empfehlen das BSI und die US-Behörde NIST nicht mehr. Sie setzen auf ein eigenes Passwort je Konto und einen zweiten Schritt beim Anmelden (BSI, 2026) (NIST, 2025).
Ein zweiter Schritt beim Anmelden hält fast alle Übernahmen mit geleakten Passwörtern auf.
98,56 %weniger Kontoübernahmen bei geleakten Zugangsdaten, gemessen von Microsoft
- 1Passwort überall ändernbei jedem Konto mit diesem Passwort. Bei Verdacht auf Schadsoftware prüft euer IT-Dienstleister vorher das Gerät
- 2Ein eigenes Passwort je Kontoam einfachsten mit einem Passwortmanager, einem Programm, das alle Passwörter verschlüsselt speichert
- 3Zweiten Schritt einschaltenetwa einen Code vom Handy
Quelle: Microsoft (2023) · Hasso-Plattner-Institut (2026) · BSI (2026)
Im kostenfreien Erstgespräch klären wir
Selbsttest für eure Adressen, wichtigste Konten, Fälle für Spezialisten
Was wir genau klären
- wie ihr selbst prüft, ob eure Firmenadressen in bekannten Datenlecks stehen
- welche Konten zuerst einen zweiten Schritt brauchen
- ob euer Fall Spezialwissen braucht. Dann verweisen wir an IT-Fachleute, die solche Fälle untersuchen
Das Erstgespräch ist unverbindlich. Termin für ein Erstgespräch wählen
Wenn ihr den zweiten Schritt mit uns einrichten wollt
Was wir genau tun
Bei bis zu zwölf Werbe- und Firmenkonten, etwa Meta, Google Ads und eurer Website, schalten wir den zweiten Schritt beim Anmelden ein. Bis zu fünf Personen richten ihn mit uns auf ihrem Handy ein. Euer E-Mail-Postfach richtet euer IT-Dienstleister ein. Dieselbe Leistung steht weiter oben bei den Werbekonten, ihr bucht sie nur einmal.
11 · Nachweis
Ein Kunde will einen Sicherheitsnachweis
Euer wichtigster Kunde schickt einen Fragebogen zur Informationssicherheit. Oder sein Einkauf fragt, ob ihr ein Zertifikat nach ISO 27001 habt, der Norm für Informationssicherheit.
Warum das so ist
Meist steckt ein neues Gesetz zur Cybersicherheit dahinter, das NIS-2-Umsetzungsgesetz. Seit dem 06.12.2025 beaufsichtigt das BSI dadurch rund 29.500 Einrichtungen statt bisher etwa 4.500 (BSI, 2025). Als Lieferant fallt ihr nicht automatisch unter das Gesetz. Fällt euer Kunde darunter, muss er aber die Sicherheit seiner Lieferanten im Blick behalten (§ 30 BSIG).
Ein Zertifikat, das alle Anforderungen belegt, gibt es nach dem BSI nicht. Fragt deshalb euren Kunden, welchen Nachweis er akzeptiert.
Die gängigen Nachweise reichen vom Blick von außen bis zum Zertifikat.
- Sicherheits-Check von außenunser Basis-Checkbelegt Mail-Absender, Website und Domain zum Tag der Prüfung, kein Zertifikat
- CyberRisikoCheck (DIN SPEC 27076)Interviewein geschulter IT-Dienstleister fragt 27 Anforderungen ab, für Firmen unter 50 Beschäftigten, keine Zertifizierung
- VdS 10000Zertifizierungfeste Regeln und Abläufe zur Sicherheit für kleine und mittlere Firmen
- ISO 27001, TISAXAuditEin unabhängiger Prüfer kontrolliert eure Abläufe, danach gibt es ein Zertifikat. TISAX ist das Prüfverfahren der Autobranche
Quelle: BSI (2025, 2026) · VdS (2026) · ENX (2026)
Im Basis-Check für 470 € netto belegen wir
Mail-Absender, Website, Domain
Was wir genau belegen
- ob eure Mail-Absender gegen Fälschung geschützt sind
- ob eure Website erreichbar ist und verschlüsselt lädt, mit dem Schloss im Browser
- ob eure Domain auf eure Firma läuft
Der Bericht gilt für den Tag der Prüfung. Er ist kein CyberRisikoCheck, kein Zertifikat und keine Bestätigung für NIS-2.
Wenn euer Kunde mehr verlangt
Einen CyberRisikoCheck macht ein geschulter IT-Dienstleister. Ein Zertifikat stellt eine Prüfstelle aus. Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, welcher Weg zu der Anfrage eures Kunden passt. Für Fragen zu euren Pflichten sind eure Kanzlei oder euer Datenschutzbeauftragter die richtigen Ansprechpartner.
Preise
Jeder Baustein hat einen festen Preis.
Ihr bucht nur die Bausteine, die ihr braucht. Alle Preise netto.
Prüfen, einmalig
Ihr wisst, wo eure Mail-Adresse, Website und Domain von außen angreifbar sind.
Was wir tun, rund 5 Stunden
- Wir prüfen eure Mail-Einträge, ähnliche Adressen, Website, Zertifikat (das Schloss in der Adresszeile) und Domain von außen.
- Ihr bekommt einen Bericht mit Ampel, Erklärung und dem Weg zur Lösung.
- Wir besprechen den Bericht 30 Minuten per Video mit euch.
Ihr wisst, wer in euren Werbekonten, eurem Google-Eintrag und eurer Website noch Zugriff hat.
Was wir tun, rund 2 Stunden
- Ihr öffnet eure Konten in einem Videotermin von 30 Minuten, wir führen euch durch.
- Wir halten fest, wer volle Kontrolle hat, wer ehemalig ist und wer sich ohne zweiten Schritt anmeldet, also ohne Code auf dem Handy.
- Die Befunde stehen im selben Bericht.
Beheben, einmalig
Jedes Programm, das Mails in eurem Namen verschickt, etwa Newsletter oder Rechnungsprogramm, steht in eurer Domain als erlaubter Absender.
Was wir tun, rund 6 Stunden
- Wir finden bis zu sechs solcher Programme und schreiben für jedes die Zeile auf, die in eure Domain-Einstellungen gehört.
- Ihr oder euer IT-Dienstleister tragt ihn ein, wir testen jedes Programm.
- Jedes weitere Programm kostet 95 €.
Eure Domain fordert Empfänger auf, Fälschungen abzuweisen.
Was wir tun, rund 9 Stunden in drei Monaten
- Wir schalten den Schutz in drei Stufen ein, verteilt über drei Monate.
- Nach jeder Stufe werten wir die Berichte der Empfänger aus.
- Vorher müssen alle Programme als Absender eingetragen sein, über „Absender einrichten“ oder über euren IT-Dienstleister.
- Verschiebt sich eine Stufe, bleibt der Preis gleich.
- Jede weitere Domain, über die ihr keine Mails verschickt, sichern wir für 49 € gegen Fälschung ab.
Ehemalige sind raus, und ihr habt eine Liste für den nächsten Austritt.
Was wir tun, rund 6 Stunden
- Wir erfassen bis zu zwölf Konten und nehmen Ehemalige heraus.
- Wo das Konto es erlaubt, tragen wir eure Firma als Inhaberin ein.
- Bis zu fünf Personen richten mit uns den zweiten Schritt beim Anmelden ein.
- Bevor eine Agentur herausgeht, prüfen wir mit euch, dass bei Google Ads und Meta eure Firma die Zahlung hinterlegt hat.
Eure Domain läuft auf eure Firma und ist gegen den Umzug zu einem fremden Anbieter gesperrt. Bis zu fünf ähnliche Adressen gehören euch.
Was wir tun, rund 3 Stunden
- Wir prüfen, ob eure Firma als Inhaberin eingetragen ist.
- Wir sichern die Anmeldung beim Anbieter mit einem zweiten Schritt.
- Wir schalten die Sperre gegen Übertragung ein.
- Bis zu fünf ähnliche Adressen registrieren wir auf eure Firma. Die Gebühr berechnet euch der Anbieter.
Eure WordPress-Website ist aktuell und hat eine getestete Datensicherung.
Was wir tun, rund 7 Stunden
- Wir spielen alle Updates ein und entfernen ungenutzte Zusatzprogramme.
- Admins melden sich mit einem zweiten Schritt an, Formulare bekommen einen Schutz vor Spam.
- Wir richten eine getrennte Datensicherung ein und spielen sie einmal testweise zurück.
- Wo es ohne Risiko geht, schalten wir automatische Updates ein.
Jeden Monat
Ihr erfahrt neue Funde automatisch und bekommt jeden Monat einen Bericht.
Was wir tun, rund 1 bis 1,5 Stunden im Monat
- Unser System prüft Website, Zertifikat, Domain und neue ähnliche Adressen.
- Ist ein Fund gefährlich, sagen wir euch innerhalb eines Werktags, wie ernst er ist und wer ihn beheben sollte.
- Einmalig braucht ihr 30 bis 60 Minuten für die Einrichtung.
- Ihr könnt monatlich kündigen.
Warum der Basis-Check mehr kostet als Checks für rund 300 €. Günstigere Checks prüfen meist Mail-Einträge und Website. Wir prüfen zusätzlich Web-Adressen, die eurer zum Verwechseln ähneln, und wer als Inhaber eurer Domain eingetragen ist. Für ähnliche Adressen bekommt ihr fertige Warntexte für eure Buchhaltung.
So berechnen wir. Bei einmaligen Bausteinen berechnen wir die Hälfte bei Auftrag und den Rest nach Abschluss. Die Überwachung berechnen wir monatlich im Voraus.
Ablauf
So läuft der Check ab.
- Ihr bucht und nennt eure Domain
Mehr brauchen wir für den Basis-Check nicht.
- Wir prüfen von außen
Der Bericht kommt in fünf Werktagen. Mit der Konten-Prüfung kommt ein Videotermin von 30 Minuten dazu.
- Ihr bekommt den Bericht
Jeder Punkt hat eine Ampel, eine Erklärung und den Weg zur Lösung. Wir besprechen ihn 30 Minuten per Video.
- Ihr entscheidet, wer behebt
Beheben kann euer IT-Dienstleister, der Anbieter eurer Website, ihr selbst oder wir. Der Bericht gehört euch.
Für wen
Passt der Check zu euch?
Ihr habt eine Website, eine Firmen-Domain und Mail-Adressen, oft auch Werbekonten. Ihr wollt wissen, wo ihr von außen angreifbar seid.
Wir prüfen, was jeder von außen sieht. Er kümmert sich weiter um Rechner und Server. Den Bericht könnt ihr ihm direkt weitergeben.
Virenschutz, Rechner, Server, Netzwerk und Schulungen bleiben bei eurem IT-Dienstleister. Rechtsberatung und Zertifizierungen bieten wir nicht an.
Fragen vor der Buchung.
01Was prüft ihr beim Sicherheits-Check genau?+
Der Basis-Check prüft, was jeder von außen sieht. Wir prüfen die Einträge für eure Mail-Absender und eure Website mit Zertifikat. Dazu kommen Web-Adressen, die eurer zum Verwechseln ähneln, und der Inhaber eurer Domain. Eure Werbekonten prüfen wir auf Wunsch in der Konten-Prüfung im Videotermin.
02Braucht ihr Zugang zu unseren Rechnern oder Konten?+
Nein. Für den Basis-Check nennt ihr uns nur eure Domain. In der Konten-Prüfung öffnet ihr eure Konten selbst in einem Videotermin, und wir führen euch durch die Einstellungen.
03Unser IT-Dienstleister kümmert sich um die Sicherheit. Brauchen wir das trotzdem?+
Euer IT-Dienstleister betreut meist Rechner und Server. Website, Domain und Werbekonten liegen oft bei einer Agentur oder bei euch selbst. Der Bericht zeigt, wo dort eine Lücke ist, und euer IT-Dienstleister kann ihn direkt nutzen.
04Müssen wir die Umsetzung bei euch buchen?+
Nein. Mit dem Basis-Check habt ihr Bericht und Besprechung, weitere Pflichten entstehen daraus nicht. Was ihr danach beheben lasst und bei wem, entscheidet ihr. Jeder Baustein, den ihr bei uns bucht, hat einen festen Preis.
05Wann bekommen wir den Bericht?+
Fünf Werktage nach eurer Buchung. Danach besprechen wir ihn 30 Minuten per Video mit euch.
06Was passiert, wenn ihr nichts findet?+
Dann zeigt der Bericht überall Grün. Diesen Stand zum Tag der Prüfung könnt ihr eurem Kunden oder eurem IT-Dienstleister weitergeben.
07Ist der Check ein Nachweis für unsere Kunden oder für NIS-2?+
Er belegt den Teil, den jeder von außen sieht, zum Tag der Prüfung. Er ist kein Zertifikat, kein CyberRisikoCheck (eine genormte Prüfung nach DIN SPEC 27076) und keine Bestätigung für NIS-2. Welche Nachweise es gibt, steht weiter oben im Abschnitt zum Sicherheitsnachweis.
08Bei uns ist gerade etwas passiert. Was tun wir zuerst?+
In unseren Ratgebern zu Betrug, gehackten Konten, gehackten Websites und verlorenen Domains steht, was ihr in der ersten Stunde tut. Bei Betrug oder einem Angriff ist die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime der Polizei in eurem Bundesland für Firmen zuständig. Den Check bucht ihr danach in Ruhe.
Bucht hier den Basis-Check.
Für Unternehmen. Alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer. Nach dem Absenden wählt ihr gleich den Termin für die Besprechung.
Wählt jetzt den Termin für die Besprechung.
30 Minuten per Video. Nehmt einen Tag ab dem sechsten Werktag, dann habt ihr den Bericht schon gelesen. Name und E-Mail sind schon eingetragen.
